Genau wie in der Immobilienwirtchaft gibt es für die Qualität des Honigs neben einer ordentlichen Betriebsweise vor allem drei wichtige Kriterien. Die Lage, die Lage und die Lage. Deshalb stehen meine Bienenvölker an Orten, wo jeder gerne ein Häuschen hätte es aber nie genehmigt bekommt. Für Experten, § 35 Außenbereich. An Stellen, die nach einem wunderschönen Spaziergang geradezu nach einem Picknick schreien, wo man sich gerne auf die Decke legt und auf die kühle des Abends und den Sonnenuntergang wartet, eine Flasche guten trockenen französischen Rotwein in der einen, einen gut funktionierenden Korkenzieher in der anderen Hand.

Standort II am Muldensteiner Berg, wird wohl aufgegeben, da Diebe mir dreist meine Bienen geklaut haben. Offensichtlich gehören zu einem guten Standort auch Zaun, Stacheldraht, Kamera und ein gutes Schloss am Tor.

Standort I auf dem Biohof am Petersberg.
Wir suchen weiter nach guten Standorten.
So werden wir in diesem Jahr Altjeßnitzer Irrgartenhonig anbieten.
Darüber hinaus starten wir in diesem Jahr auch mit einer Serie von Historischen Honigen. Beginnend mit Honig vom Petersberg unter dem Motto " Auf Luthers Spuren ". Der Petersberg ist eine Station auf dem Lutherweg, der sich von der Lutherstadt Wittenberg in einem leichten nördlichen Bogen über Petersberg und Wettin bis zur Lutherstadt Eisleben erstreckt und in einem südlichen Bogen wieder zurück.
Und weil uns diese Idee so gut gefällt, suchen wir nach Möglichkeiten und Aufstellungsorten an, nahe bei oder in Parks hier in der Region. Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist berühmt für seine Parks. Davon gibt es nicht nur für Besucher geöffnete, sondern auch noch recht wilde, noch nicht zugängliche alte Parkanlagen. Was meine Bienen aber nicht stören würde. Sind Sie als stolzer Besitzer eines Parks, eines Grundstückes in der unmittelbaren Nähe oder des Herrenhauses oder Schlößchens, das dazu gehört, und essen Sie gerne Honig, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Wir würden uns freuen.
Global denken, regional essen
Das bedeutet, dass man sich mal ganz global Gedanken machen sollte, z.B. über die Lebensmittel, die man einkauft. Muss der Knoblauch wirklich aus China sein und der Salat aus Südspanien. Müssen die Nordseekrabben wirklich nach dem Fang in Nord- oder Ostsee mit dem Kühllaster über Frankreich und Spanien bis nach Nordafrika gefahren werden um in Algerien von fleißigen Damen gepuhlt zu werden. Dann wieder im Kühllaster zurück bis nach Hamburg und von dort verteilt an Nord- und Ostsee, wo man sie dann küchenfertig kaufen kann. Muss ein Jogurtbecher wirklich 7 mal Europa durchqueren, bevor er auf unserem Frühstückstisch endet?
Für den Honig bedeutet das:
Den Honig kauft man besser beim lokalen Imker.
Weil:
Der Honig aus Supermarkt und Discounter oft aus EU- Ländern und Nicht - EU- Ländern zusammengemischt, oft aus seuchenhygienischen Gründen wärmebehandelt ist, und damit die gesundheitsfördernden Bienenwirkstoffe ( Fermente ) unwirksam werden.
Sehen sie mal genau aufs Etikett.
In Deutschland die höchsten Kriterien und Vorschriften für den Honig gelten.
Strikter als das deutsche Reinheitsgebot beim Bier.
Die Bienen hier wichtig sind zur Bestäubung der Blüten.
Z.B. bei Obst, Erdbeeren und auch Feldfrüchten.
Die Wertschöpfung hier in der Gegend passieren sollte.
Das fördert die Region. Ich habe Herrn Langnese noch nie in Raguhn einkaufen sehen, H. Ehser schon.





