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Konzept Wandervolk “ die Argonauten “

 

Ein Wandervolk erzeugt ganz besonderen exklusiven Honig. Hier wird nicht wie üblich in eine Massentracht gewandert, wie beim Obstbauern, beim Raps oder in die Akazienwälder, sondern in kleinere Trachten. Das Produkt ist exklusiv, nicht nur wegen der Besonderheit der definierten kleinen Trachtquelle, sondern auch wegen des Mehraufwandes für die Gewinnung dieses Honigs. Bei einer Massentracht kann man die Honigwaben magazinweise den Völkern entnehmen. Alles gleichzeitig und dann von 15 Völkern zusammen schleudern, verarbeiten und Abfüllen.

Bei unserem kleinen Wandervölkchen, den Argonauten ist das etwas anders. So müssen wir genau den Beginn der Blühte abwarten, bevor wir das Volk von seinem Heimatstandort dort hin bringen. Die Honigwaben werden, egal wie voll entfernt und durch leere Waben ersetzt. Jetzt müssen wir hoffen, dass die Bienen sich genau diese Blüten heraussuchen und als Tracht akzeptieren. Direkt nach dem Ende der Blüte und bevor sich die Bienen eine andere Trachtquelle aussuchen, werden die gefüllten Honigwaben entnommen, auch wenn sie nur Halbvoll sind und werden einzeln geschleudert, verarbeitet und abgefüllt. Das macht wesentlich mehr Arbeit, als 15 Völker gleichzeitig abzuschleudern. Der Ertrag ist ebenfalls viel geringer, schließlich handelt es sich nur um ein Volk,
das, je nach Trachtquelle das Honigmagazin gar nicht voll bekommt.                          
Dieser Honig ist etwas ganz besonderes, in kleineren Gläsern abgefüllt, und natürlich auch zu einem besonderen Preis.
Wenn sie also Honig haben wollen von den zwei Kastanien, die auf dem elterlichen Grundstück stehen, von der Löwenzahnwiese, wo sie ihren Mann kennen und lieben gelernt haben, wenn sie den Duft ihrer Lieblingsakazie einfangen und aufs Butterbrot bringen wollen, dann rufen sie an und vereinbaren sie einen Termin, mieten sie sich das kleine Wandervolk die Argonauten. Zwei Wochen nach der Blüte erhalten sie ihren eigenen exklusiven Honig.
1oo,- € kostet die Volksmiete, inkl. Vorbesuch, Standvorbereitung, Anlieferung, Beobachtung von Bienen und Tracht, rechtzeitige Honigentnahme, Abtransport 2 – 6 Wochen nach der Tracht und 6 kg Honig. Darüber hinaus kann, soweit vorhanden, von diesem Honig auch noch mehr gekauft werden.
5oo g – Glas 8,5o €, 25o g-Glas 5,5o €, 125 g-Glas 3,5o € inkl. Gläser und Deckel, Abfüllen, exklusives Etikett und Lieferung frei Haus. Eine Mindestabnahmemenge gibt es nicht und es kann nicht mehr Honig von dieser Sorte gekauft werden, als an diesem Standort gesammelt wurde.
Gedacht ist dieser Honig z.B. als besondere Zugabe zu den Weihnachtsgeschenken, die man als Privatmann, Familienmensch oder als Unternehmer so macht. Etwas ganz persönliches und exklusives, das es eben nicht im Discounter gibt und das eine ganz persönliche Note bringt.
Als exklusives Werbegeschenk, oder als privater Spaß, den man sich mal gönnt.
Vielleicht waren sie ja als kleines Kind dabei, als Opa Herbert den Kastanienbaum gepflanzt hat und als Erinnerung an diesen Tag, an die eigene Jugend und eben als Erinnerung an Opa Herbert gibt es eben die nächsten zwei Jahre Honig von eben diesem Baum aufs Brot, in die Marinade, über den Schafskäse mit Herbes de Provence, in den Naturjoghurt oder in den Tee.
Vielleicht gibt es ja zum 5o. Geburtstag von Onkel Adalbert ein kleines Glas Honig für jeden Gast. Honig von der Blumenwiese und dem alten Kirschbaum, vor dem Onkel Adalbert, das alte Schlitzohr, damals alle seine Freundinnen fotografiert hat. SW Format 6 x 6 Voigtländer mit Balg und immer vor dem gleichen Baum, alle 27, die wir in dem alten Schuhkarton sauber nach Monat und Jahr geordnet auf dem Speicher gefunden haben. Und natürlich haben die 27 entsprechenden Damen auch jeweils ein Glas Honig bekommen, und zwar jeweils mit dem passenden Jugendfoto vor dem Baum auf dem Etikett. Dieses Geschenk ist nicht gerade billig, aber auf jeden Fall sein Geld wert, als Überraschung ein Riesengaudi und es zaubert täglich ein Lächeln auf die vielen Gesichter, bis das Glas endlich alle ist.