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Tipps

Hier werden z.B. Reisetipps eingestellt, Reiseberichte usw. Die Ratschläge, wie man eine Mayonnaise hinkriegt, bekommt man auf der Seite der Rezepte. Ich freue mich sehr über gemailte Reiseberichte meiner Besucher und werde diese, so schnell wie möglich, hier einstellen. Also los!

 

Für das Frühjahr und die frühen Sommerferien kann ich Südfrankreich empfehlen. Im Mai ist das Wetter am schönsten. Im Juni, Juli ist es klasse und warm, im August kaum noch zu ertragen. Das ist natürlich relativ und hängt von den Vorlieben, dem Temperaturempfinden und indirekt auch vom Körpergewicht ab. Unbedingt besuchen sollte man im Süden:

Arles, die wärmste und eine der schönsten Städte Frankreichs. Die Altstadt aus der Zeit der Römer mit Theaterund Arena. Die Innenstadt mit dem Cafe de nuit ( da war doch was, Van Goghe ). Mein besonderer Tipp, nach dem unblutigen Stierkampf in der Arena ( ein Muss, in den Ferien jeden Mittwoch um 17.oo Uhr ), nicht gleich nach Hause gehen, sondern in die Innenstadt zum Feiern auf dem Platz vor dem Cafe de Nuit. Von Arles aus kann man wunderbare Tagesausflüge in alle Richtungen machen.

Pont du Gard, Aigues mortes, Nimes, Les Beaux, Avignon.

Vaison la Romaine, wunderschönes kleines Städtchen aus der Römerzeit mit ganz tollen Ausgrabungen. Natürlich ein Theater, aber auch Gefängnisstoiletten und eine Einkaufsstraße. Muss man gesehen haben, wie auch der Markt mit den Oliven aus Nyons und der Stiersalami aus Arles. Auch von hier aus gibt es viele Ausflugsmöglichkeiten, wie den Mont Ventoux ( nicht zu übersehen ), die Weincooperative von Villedieu, Carpentras.

Die Ardeche darf man auf keinen Fall übergehen. Ein komplett wildes, unbebautes Naturschutzgebiet, das man über 33 km auf dem Kanu durchfährt. Buchen sie die Zwei-Tages-Tour mit übernachtung im eigenen Zelt auf einem Biwakplatz mitten im Canyon. Unglaublich und unvergesslich. Und wer nicht von sich behauptet, er wäre an der Ardeche fast ertrunken, der war nicht dort. Es gibt also viele Stromschnellen, absolut sauberes Wasser und viel Natur. Im Sommer ist der Wasserstand gering, was den Fluss mehr zum sprudeln bringt und im Mai ist er voller und schneller, was ihn gefährlicher macht. Bitte nur gute Schwimmer und geübte Kanuten im Mai. Boote und Schwimmwesten gibts vor Ort. Zwei Problemen sollte man vorbeugen: Badelatschen mit einerdünnen Schnur am Foßgelenk befestigen und Sonnenschutz ist ganz wichtig. Vertrauen sie mir, Sonnenschutz ist sehr, sehr wichtig.

Der Grand Canyon du Verdun hat nichts mit dem zweiten Weltkrieg zu tun. Es ist eine tiefe, lange und wilde Schlucht von Castellane bis zum Lac St. Croix, von Arles aus gesehen hinter Aix en provence. Den 3oo m hohe Eifelturm könnte man an manchen Stellen verkehrtherum hineinstellen, er würde oben nicht herausgucken. Gut, er würde seitlich umfallen und der Transport wäre sicherlich auch nicht einfach, aber wenn man es könnte, dann könnte man es. Es gibt eine sehr wilde, schlecht beschilderte und lange Wanderroute durch die Schlucht. Essen, Wasser, eine Taschenlampeund gut 8 Stunden Zeit mitbringen, wirklich. Natürlich kann man hier auch Abenteuer erleben. La Palut, ein kleiner Ort mitten auf der Strecke ist ein Dorado ( nicht Dorade ) für Freeklimber und Rafting. Auch vom Lac St. Croix aus kann man mit gemieteten Kanus in die Schlucht einfahren. Campingplätze gibt es in Castellane, La Palut und  Mustier-St.-Marie, am Lac. Ein Blick in Google Earth dürfte alles sagen.

 

Auf dem Weg in den Süden kann man, nimmt man die Strecke über die Schweiz sehr schön einen Halt einlegen in Annecy. Ein wunderschönes Städtchen in den Savoyer Alpen, gleich beim Mt. Blanc um die Ecke. Wunderschöne Altstadt, fantastischer See, gute Küche und der Campingplatz in Menthon ist toll gelegen unterhalb eines Schlosses. Bei den schweren Alpengewittern zeichnet sich die Siluette des Schlosses wie ein Scherenschnitt am Horizont ab.

Aber Achtung, es geht das Gerücht herum, mann sollte nicht mit einer Freundin oder einer jungen Liebe nach Annecy fahren. Empierische Beobachtungen haben ergeben, dass diese Beziehungen oft in die Brüche gehen.