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AKTUELLES


Die Messe Saalebau 2o11 ist vorbei. Es gab viele Gespräche am Stand unseres Architekturbüros. Die Messe Saalebau 2o12 findet vom o9.o3.2o12 bis zum 11.o3.2o12 statt. Auch dieses Jahr wird unser Büro, zusammen mit dem Landschafts- & Gartenplaner Robert Strauß daran teilnehmen und mit einem Stand vertreten sein.

Der geplante Vortrag über den Architekten, seine Arbeitsweise, seine Denkweise und den Umgang mit ihm muss leider ausfallen. Es obliegt der Architektenkammer, genauer gesagt dem Vorstand, darüber in angemessener Heise zu informieren.

Aus aktuellem Anlaß sei darauf hingewiesen, dass ich schon vor 3o Jahren gegen Atomenergie war. Die von uns entworfenen Häuser kommen schon seit langer Zeit mit wenig oder sehr wenig Energie aus. Das vorletzte Projekt in Halle dürfte bei genauem Nachrechnen mehr Energie gewinnen als verbrauchen. In diesem Jahr möchte ich noch zwei Häuser planen.

Eines, das mehr Energie erzeugt als verbraucht und dabei auf eine einfache, bezahlbare Technik setzt, hervorragende Dämmung, Ausrichtung zur Sonne und aktive Erzeugung von Energie.

Ein weiteres, das so auf Photovoltaik getrimmt ist, dass man es dem Entwurf auch ansieht, und das fast die Hälfte der Finanzierungskosten durch die Einspeisung von Strom selbst erwirtschaftet.

Bei beiden Projekten ist es uns wichtig, dass die Entwurfskriterien nicht erreicht werden durch eine überbordende Technik, die kompliziert ist, viel kostet und ständig Service benötigt. Einfache, erprobte und bezahlbare Technik, sehr gute Wärmedämmung und konsequente Ausrichtung und Zonierung des Baukörpers, das ist es, um was es uns geht. Diese Projekte könnten Richtungsweisend sein und als Vorbild dienen, in einer Zeit, wo es gilt, Energie zu sparen oder gar zusätzliche Energie zu erzeugen. Die Behaglichkeit und der Wohnkomfort dürfen dabei nicht zu kurz kommen.

Also, aufgeschlossene, neugierige, mutige und speditive Bauherren einen Schritt nach Vorne und einfach anrufen. Schließlich hält ein Honorar 15o Jahre. Da wäre es doch ziemlich blöd, Häuser zu bauen, die in fünf Jahren schon hoffnungslos veraltet sind. Ich erwarte ihre Anrufe ab Ostermittwoch.


Und noch was in eigener Sache
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Zur Zeit suche ich Grundstücke direkt an oder nahe bei einem Park, zur Aufstellung meiner Bienen. Es soll ein regionaler, einzigartiger Parkhonig erzeugt werden. Z.B. ein Cösitzer Parkhonig oder ein Wörlitzer Parkhonig, ein O-Baumer Parkhonig usw. Also, wenn sie einen Park besitzen, zugänglich oder nicht, wenn ihnen ein Grundstück ganz in der Nähe gehört, oder das dazugehörige Herrenhaus oder Schlößchen, und falls Sie gerne Honig essen, dann melden Sie sich bei uns. Vielen Dank




Stadtplanung ist ein sehr wichtiges Feld der Architektur. Schließlich glauben wir Architekten, wir könnten mit guter Planung die Welt retten, oder wenigstens die Grundlagen für eine erfolgreiche Entwicklung schaffen. Natürlich ist das Ganze etwas langwierig, zach, wie man in Bayern sagt. Es dauert halt manchmal einige Jahre, bis sich eine in fünf Minuten entsponnene Idee endlich und bestimmt auch nur teilweise umsetzen lässt. Das ist das harte Schicksal der Stadtplaner. Ich beschäftige mich zwei Wochen mit einer Stadt, brauche nochmal zwei Wochen um alles aufzuzeichnen und nochmal zwei Wochen für einen neckermanndicken Erläuterungsbericht. Ich habe die Lösung für alle Probleme und sehe eine wunderbare Entwicklung der Stadt vor mir. Und dann warte ich bis an mein Lebensende, um mitzuerleben, wie Teile meiner Arbeit verwirklicht werden.

Erhöhung der Beweglichkeit der Bevölkerung durch bessere, billige und einfache Verbindungen, also Goitzsche, Marktplatz Bitterfeld und Bevölkerung in Wolfen, engmaschig, kostengünstig und einfach verknüpfen, wie bei einem Netz oder Teppich.

Verbesserung der baulichen Gegebenheiten in der Innenstadt Bitterfeld um sie attraktiver zu machen. Hier gibt es einen großen Nachholbedarf. Wobei ich mich auch hier natürlich frage, warum jede einzelne Maßnahme, von unterschiedlichem Pflaster geprägt sein muss. Das gibt, ähnlich wie um die Goitzsche ( Rummelplatzarchitektur ), nie ein einheitliches, nobles Bild, wenn an jeder Ecke ein anderes Pflaster verbaut wird. Achten Sie mal drauf vor den Schweizer Stuben.Oder sehen Sie sich mal die neu entstandene Siedlung am Stadthafen an. Aus architektonischer Sicht ist nichts gegen die Gebäude zu sagen. Sieht alles interessant und nobel aus. Schade nur, dass für drei zweigeschossige Gaststätten, gebaut um einen Platz kein einziger zusätzlicher Parkplatz entstanden ist. Und dann wieder das Pflaster bzw. die Klinker. Verbaut an den Gebäude wurde ein düsterer sicherlich moderner Vertretung seiner Gattung. Nun ist das ja mit Klinker so eine Sache. Hergestellt aus dem heimischen Ton hat er regional ganz unterschiedliche Färbungen. Lokal richtig, also passend zur Umgebung wäre sicherlich ein gelber Klinker, dafür war Bitterfeld mal berühmt. Also sind diese Gebäude zwar schön, passen aber besser nach Hamburg oder in ein abgebranntes Münster. Aber deswegen kann man ja den Gebäuden nicht böse sein, schließlich werden im Fussgänerbereich und als Einfassung von Nicht-Parkflächen wiederum andere Farben verwendet, die aber, und das ist schon wieder ein Trend, nicht gelb sind.

Bei der Stadtplanung, dem Ziel einer positiven Entwicklung bei minimalem Einsatz von Mitteln muss jede Maßnahme geprüft werden nach den Kriterien Sinnhaftigkeit und Folgen. Was für eine Verbesserung bringt es und zu welchem Preis. Ganz ähnlich wie ein Schachspieler gilt es zu beurteilen, ob die Lage auf dem Brett nach dem Zug besser ist als vorher, oder nicht. Bringt der Zug nichts, oder verschlechtert er gar die Situation, muss ich nach einem anderen suchen. Kein Problem für einen zwölfjährigen Schachjünger. Für einige unserer Entscheider wohl schon. 

Ich freue mich über ihre Meinung dazu und wenn sie mir gefällt, werde ich sie auch hier veröffentlichen. Einfach Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Und kommen sie mir bitte nicht mit nachgekauten Plattitüden, sondern überlegen sie mal richtig, denken sie nach, reduzieren sie den Beitrag auf das Wesentliche und bleiben sie freundlich, dann haben sie gute Chansen veröffentlicht zu werden. Und bitte drohen Sie mir nicht im Namen eines Anderen, der sich selbst nicht traut, weil er ahnt, was ihn dann erwartet.

 


Beratungsgutscheine gibt es auch in diesem Jahr wieder. Weil man als Architekt eine gewisse Verantwortung für Bauherren hat und weil es eine gute Möglichkeit der Akquise ist, wird die Gutscheinaktion weitergeführt. Dabei sind zwei Beratungsstunden kostenlos für den Bauherren, aber hoffentlich nicht umsonst. Es werden die Grundsätze geklärt, wie die Art des Verfahrens, die Kosten, Gestaltungsfragen und der weitere Ablauf. Danach liegt es beim Bauherren, ob er seine Idee weiter verfolgt, ob mit seinem Lieblingsplaner oder mit einem Anderen.